In der Natur kommen Pflanzen fast nie einzeln vor. Meistens sind auf einer Fläche viele verschiedene Pflanzen gemeinsam zu finden. Im Lauf der Jahrmillionen haben sich auf diese Weise viele Gemeinschaften gebildet, in denen die Pflanzen sich gegenseitig Vorteile verschaffen, weil sich die einzelnen Arten gegenseitig ergänzen und unterschiedliche ökologische Nischen besetzen. Dadurch ist es beispielsweise für Schädlinge schwer, sich massenhaft zu vermehren. Solche Gemeinschaften kann man nutzen, um als Gärtner besseren Ertrag zu erzielen. Das nennt man Mischkultur.

Mischkultur auf südamerikanisch
Die Maya kombinierten hochwachsenden Mais, der als Rankhilfe dient, mit Bohnen, die den Mais mit Stickstoff versorgen und unterpflanzten dies mit Kürbissen, deren Blätter den Boden beschatten, bis der Mais hoch genug gewachsen ist.

Wir haben diese Mischkultur im Hochbeet getestet, und sie funktioniert ganz hervorragend!

Diese Pflanzen haben wir für unser „Milpa-Beet“ verwendet:

Zuckermais „Rainbow Inka“

Zucchini Rondini „Mexico“

Stangenbohne „Margret“