Die Zeit des Nationalsozialismus war ein tiefer Einschnitt in der Geschichte der Schreberjugend. Wir möchten die Erinnerung an diese Zeit im Rahmen des Projekts Gärten der Erinnerung – Schreberjugend 1933-45 wach halten, indem wir Geschichte(n) dokumentieren, aufarbeiten und sichtbar machen. Wir sehen uns in der Verantwortung besonders als Jugendverband, dem Vergessen und der Verharmlosung dieser Zeit entgegen zu treten. Wir arbeiten zurzeit daran, Erinnerungen aus den Jahren von 1933-1945 rund um das Thema Kleingärten und die Geschichte der Schreberjugend zu erfassen und aufzuarbeiten, um sie im Anschluss nicht nur jungen Menschen zugänglich zu machen.

Das Projekt richtet sich an Zeitzeugen, junge Menschen und alle Interessierten. Wir werden in den nächsten Jahren hierzu verschiedene Worshops, Jugendbegegnungen und vieles mehr umsetzten.

Du kannst uns ganz konkret dabei helfen, indem du Kontakt zu Menschen herstellst, die sich an die 20er, 30er & 40er Jahre des letzten Jahrhunderts im Kontext Schreberjugend und Kleingärten erinnern, die Geschichten aus dieser Zeit berichten können, oder die uns hierzu Bild-, Ton- oder Textmaterial zur Verfügung stellen können. Wir freuen uns über alle Zusendungen zum Beispiel per E-Mail an: erinnern@deutsche-schreberjugend.de und sind sehr gespannt!

Außerdem kannst du uns unterstützen, indem du unseren Rechercheaufruf in deinem Netzwerk teilst. Den Aufruf findest du weiter unten in drei Sprachen; deutsch, englisch und hebräisch. Du kannst ihn zum Beispiel auf deinem Profil posten, ihn an Freunde, Bekannte und Verwandte schicken oder ihn in den Briefkasten einer Kleingartenanlage in deiner Nachbarschaft werfen.

Wir möchten uns an dieser Stelle schon einmal herzlich bei allen bedanken, die ihre Zeit und Energie in dieses Projekt stecken. Ein ganz besonderer Dank geht daher in diesem Kontext auch an die Irgun-Jeckes in Israel, die uns bereits ihre tatkräftige Unterstützung beim Auffinden von Material aus der Zeit zugesagt hat.