Warum internationaler Austausch in der Jugendarbeit so wertvoll ist
Jugendverbände und Jugendarbeit leben von Begegnung, Austausch und dem gemeinsamen Engagement für junge Menschen. Vom 20. bis 24. April 2026 trafen sich Fachkräfte der Schreberjugend, der Wanderjugend und ihrer Projektpartner aus Nordirland, Albanien, Israel und Griechenland in Berlin, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsame Projekte für die Zukunft zu entwickeln.
In einer Zeit, in der junge Menschen weltweit vor ähnlichen Herausforderungen stehen – sei es in Bezug auf Partizipation, interkulturelles Lernen oder gesellschaftlichen Zusammenhalt – sind solche internationalen Begegnungen besonders wertvoll. Sie ermöglichen es, über den eigenen Tellerrand zu schauen, neue Methoden kennenzulernen und gemeinsam Werte und Inhalte für Jugendbegegnungen zu erarbeiten.
Tag 1: Ankunft und Kennenlernen – erste Begegnungen, erste Verbindungen
Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Ankommens und des Kennenlernens. Die Teilnehmenden aus Deutschland, Nordirland, Albanien, Israel und Griechenland trafen in Berlin ein, jede*r mit eigenen Erfahrungen, Erwartungen und Ideen aus der Jugendarbeit. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Organisatorinnen begann das Eisbrecher-Programm: interaktive Spiele, Networking und erste Gespräche in lockerer Atmosphäre.
Besonders wichtig war es, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle wohlfühlen und offen austauschen können. Am Abend gab es ein gemeinsames Welcome-Dinner, für das alle Teilnehmenden zusammen den Kochlöffel schwangen. Die Stimmung war gelöst, die Gespräche intensiv – der perfekte Start für die kommenden Tage.
Tag 2: Vorstellung der Organisationen – Vielfalt der Jugendarbeit und Stadterkundung
Der zweite Tag begann mit der Vorstellung der beteiligten Organisationen und ihrer Arbeitsfelder. Nach den Vorstellungen gab es Zeit für Fragen und Diskussionen, um die verschiedenen Ansätze besser zu verstehen und Synergien zu entdecken.
Am Nachmittag stand eine Stadttour durch Berlin auf dem Programm. Und zwar mit ganz besonderer Tourguide: Eine Kollegin der Schreberjugend führte die Teilnehmenden entlang der Spree vorbei an historischen Orten. So lernten auch Berliner*innen die Stadt aus einer erfrischend anderen Perspektive kennen.
Tag 3: Inhaltliche Arbeit – gemeinsame Werte und Ziele für Jugendbegegnungen
Der Mittwoch war der inhaltlichen Arbeit gewidmet. In Workshops und Diskussionsrunden arbeiteten die Teilnehmenden an gemeinsamen Werten und Inhalten für internationale Jugendbegegnungen.
In gemischten Gruppen wurden Methoden ausgetauscht, Erfahrungen reflektiert und Leitlinien für zukünftige Projekte entwickelt.
Tag 4: Ergebnisse sichern, Projekte planen – von der Idee zur Umsetzung
Am Donnerstag ging es darum, die Ergebnisse der vorherigen Tage zusammenzufassen und konkrete Pläne für gemeinsame Projekte zu entwickeln. In Arbeitsgruppen wurden Projektideen ausgearbeitet, Verantwortlichkeiten verteilt und erste Schritte zur Umsetzung besprochen.
Tag 5: Feedback, Ausblick und Abschied – was bleibt, was kommt
Der letzte Tag begann mit einer Feedbackrunde, in der die Teilnehmenden ihre Eindrücke und Erlebnisse teilten. Viele betonten, wie sehr sie die offenen Gespräche, die fachlichen Impulse und die herzlichen Begegnungen geschätzt haben.
Im Anschluss gab es eine Abschlussrunde, in der die nächsten Schritte besprochen wurden: Wer übernimmt welche Aufgaben? Wie bleibt der Kontakt bestehen? Wie können die gemeinsamen Werte und Projekte in die Praxis umgesetzt werden?
Fazit: Wie internationale Begegnungen die Jugendarbeit stärken
Fünf Tage internationaler Fachkräfteaustausch in Berlin – das sind fünf Tage voller Inspiration, Lernen und Verbundenheit.
Solche Veranstaltungen sind mehr als nur Fortbildungen. Sie sind Orte, an denen Freundschaften entstehen, an denen Fachwissen geteilt wird und an denen neue Projekte ihren Anfang nehmen.
Einen herzlichen Dank an alle Teilnehmenden, die dieses Treffen so besonders gemacht haben!











