Jugendpolitisches Wochenende

Politik ist immer nur langweilig und öde oder?
Nicht mit dem Europa Wochenende der Schreber-,Wander- und Soli-jugend!
Schon auf der Hinreise zu unserer Unterkunft merkten wir wie schön die Landschaft im Schwarzwald ist. Der Fußmarsch vom Bahnhof zum Jugend-Gästehaus Oppenau war erfrischend trotz des leichten Regens.
Endlich angekommen bezogen wir unsere Zimmer und erkundeten alles.

Während die Chefköche der Gruppe Pasta mit Pesto zubereiteten lernten wir uns bereits alle besser kennen. Gesellschaftsspiele und Namensspiele halfen dabei. Lunchpakete und Rucksäcke wurden vorbereitet. Früh brach die Nacht für alle hinein, da es am nächsten Tag viel zu tun gab. Noch bevor die ersten Sonnenstrahlen auf unsere gemütliche Unterkunft trafen waren wir bereits zu Fuß unterwegs zum Bahnhof. Die Reise führte uns nach Straßburg in Frankreich,Sitz des Europaparlaments, des Europarats und dem Rat der Europäischen Union! Zuerst waren wir im Europarat und sprachen mit einem Abgeordneten der NGO. Dann konnten wir aufgrund von Kontakten der Solijugend im Gebäude der YoungEuropeans noch mehr über die verschiedenen Institutionen und Funktionsweisen von Europa lernen. Als krönenden Abschluss bekamen wir dann eine Führung durch das Europaparlament, die Erklärung zum Gebäude und warum es so gebaut ist wie es gebaut ist und einen Einblick in den Ablauf einer Abstimmung. Mit vielen neuen Eindrücken und neuem Verständnis für die EU ging es dann gemeinsam in die Straßburger Innenstadt. Hier bewunderten wir die Architektur,waren bummeln und am Ende alle gemeinsam lecker Flammkuchen essen. Nach der Heimfahrt waren wir alle sehr erschöpft was uns aber nicht davon abhielt miteinander bis Tief in die Nacht zu reden und Spiele zu spielen!


Samstag hatten wir Besuch von den Jungen Europäern auch bekannt als JEF. Dieser Besuch hatte ein Planspiel für uns vorbereitet zum Thema Europaparlament und Krisen in Europa. Jede*r bekam ein Land,welches im Europaparlament sitzt, zugeteilt mit Infos zum Land sowie Interessen,Vorgehen und Handlungsvorschlägen. Nachdem sich jeder eingelesen hatte kam auch schon die erste Eilmeldung auf unsere Handys und wir mussten auf diese reagieren, über unser vorgehen verhandeln, Kompromisse eingehen und Entscheidungen treffen durch Abstimmungen. Doch auch die zweite Krise für unseren Rat ließ nicht lange auf sich warten, reagiert wurde mit Ausschüssen die sich bildeten, um verschiedene Probleme anzugehen.
Insgesamt dauerte dieses Planspiel ca. 4-5h.
Wir haben gelernt wie schwer es ist, alle Interessen unter einen Hut zu kriegen vor allem in Zeiten der Krisen, wo es schnell gehen muss.
Den Abend gestalteten wir uns durch ein selbst gemaltes Werwolf-Spiel ähnlich wie zuvor mit Abstimmungen und spaßigen Unterhaltungen!
Am Sonntag halfen dann alle zusammen die restlichen Lebensmittel zu verbrauchen, alle Zimmer zu säubern und das Haus wieder so zu verlassen, wie es vorgefunden wurde.
Ein spannendes und aufschlussreiches Wochenende, an welchem sich viele neue Bekanntschaften gebildet haben, fand somit sein Ende.
Aber alle sind sich einig, das dies nicht das letzte Mal gewesen sein soll.

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