Die Schreberjugend auf großer Abenteuerfahrt

Die Schreberjugend auf großer Abenteuerfahrt

Ein ganzes Wochenende Sommer, Sonne, Abenteuer! Das Wetter meinte es gut mit uns und unseren insgesamt 22 Teilnehmern des diesjährigen Abenteuercamps auf der Feuerkuppe in Thüringen. Mit dabei waren Kinder und Jugendliche aus verschiedensten Ecken des Landes, die Freitagabend Zeit hatten, sich kennenzulernen. Natürlich stilecht mit Lagerfeuer, wie sich das für ein gutes Abenteuer gehört.

Der Samstag war voller Action. Nach dem Frühstück ging es los zur Funkenburg Westgreußen, einer rekonstruierten germanischen Wehrsiedlung, um hier ein bisschen Geschichte zu schnuppern. Auch kulinarisch gab es hier einiges zu entdecken, im Feld- und Wildkräutergarten der Anlage. Erstaunlich, was die Menschen aus dieser Zeit schon oder noch alles über Kräuter wussten. Das machte natürlich Appetit und so wurden die ersten Lunchpakete vernichtet. Frisch gestärkt fuhren wir zur ältesten Vogelschutzwarte Deutschlands, nach Seebach. Hier erhielten wir nicht nur einen Einblick in die heimische Vogelwelt, sondern durften sogar bei der Pflege verletzter Tiere dabei sein. Aus sicherer Entfernung versteht sich, denn die wilden Tiere sollen sich nicht zu sehr an Menschen gewöhnen. Schließlich sollen sie nach ihrer Genesung wieder ausgewildert werden.

Nach einem langen, heißen und erlebnisreichen Tag sehnten sich alle nach etwas Abkühlung und Stärkung. Beides erwartete uns zurück in unserer Unterkunft auf der Feuerkuppe. So wurde zunächst ausgiebig geplanscht, bevor die Crew mit leckerem Grillgut versorgt wurde. Unser Grillmeister war unermüdlich und bald waren auch die hungrigsten Münder gestopft. Von Müdigkeit jedoch keine Spur. So unternahmen wir spontan eine Nachtwanderung, die durch kleine Spuk- und Geistergeschichten abgerundet wurde. So verzog sich dann doch jeder ins Bett oder sogar unter die Bettdecke.

Sonntag, der Tag der Abreise kam viel zu schnell. Nach einem gemeinsamen Frühstück und Feedbackrunde, die durchaus positiv ausfiel, gingen alle wieder ihrer Wege. Traurig, dass es schon vorbei war, aber voller Vorfreude auf ein nächstes Mal.

Ein großer Dank an unseren Landesverband der Schreberjugend Thüringen für die Organisation des Abenteuercamps!

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